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Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
2002.F.02
Projekttitel
Geochemische Charakterisierung von KVA-Schlacken in der Schweiz

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
KVA
Kehrichtverbrennungsanlage
Schlacke
Kehrichtschlacke
Schlackenqualität
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Zur Zeit werden in der Schweiz 2.9 Millionen Tonnen brennbare Abfälle in Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) verbrannt und somit sämtliche verfügbaren Kapazitäten genutzt. Dabei entstehen 640'000 Tonnen Kehrichtschlacke, welche auf Reaktordeponien abgelagert werden. In den letzten Jahren wurden die Anstrengungen im Bereich der Separatsammlungen von Abfällen verstärkt, die Verordnung über die Rückgabe, die Rücknahme und die Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte (VREG) wurde in Kraft gesetzt und u.a. wird Resh in KVA verbrannt. Diese drei Beispiele können u.a. massgebend Einfluss auf das geochemische Verhalten der Schlacke haben. Es fehlten bis heute fundierte wissenschaftliche Grundlagen zur Charakterisierung der KVA-Schlacken. Die neuen geochemischen Grundlagen werden es ermöglichen, allfällige technische Mängel an den Anlagen, welche eine qualitativ ungenügende Schlacke zur Folge haben, zu beheben. Es wird auch möglich sein, gesetzliche Massnahmen zur Verbesserung der Schlackenqualität zu formulieren.
Projektziele
(Deutsch)
Die Fachstelle für Sekundärrohstoffe führt weitergehende Untersuchungen zum Elutionsverhalten der schweizerischen KVA-Schlacken durch. Dabei werden verschiedene Eluattests im Vergleich durchgeführt. Es ist abzuklären, welcher der Tests für die KVA-Schlacken am besten geeeignet ist, d.h. am aussagefähigsten ist.

Weiter sind die bisher aufgetretenen Probleme bei der Bestimmung einiger Schwerme-talle (z.B. Cu) im Detail abzuklären.

Mitarbeit an verschiedenen Publikationen zum Thema "Geochemische Charakterisierung von KVA-Schlacken"
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Diese neuen geochemischen Grundlagen ermöglichen es, allfällige technische Mängel an den Anlagen, welche eine qualitativ ungenügende Schlacke zur Folge haben, zu beheben. Es wird auch möglich sein, gesetzliche Massnahmen zur Verbesserung der Schlackenqualität zu formulieren.