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Unité de recherche
OFEV
Numéro de projet
2002.N.01
Titre du projet
Nutzung von Brachflächen, Brachflächen mit Altlasten

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Mise en oeuvre et application
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Unternutzung von Brachflächen bei Industrie- und Gewerbearealen
Siedlungsentwicklung
Brachstellung
Description succincte
(Allemand)
Aus dem technologischen und wirtschaftspolitischen Wandel resultiert vielerorts eine Unternutzung oder vollumfängliche Brachstellung grösserer Industrie- und Gewerbeareale. Diese Gebiete liegen oft an Schlüsselstellen zukünftiger Siedlungsentwicklungen nach innen. Ihre Lage ist oft für die Aufnahme verkehrsintensiver Nutzungen prädestiniert. Altlasten und einschränkende Nutzungsbestimmungen stehen der Siedlungserneuerung solcher Gebiete vielfach entgegen.
Objectifs du projet
(Allemand)
Erhebung des quantitativen Umfangs und der siedlungsentwicklerischen Bedeutung von Brachflächen sowie des Ausmasses der Siedlungserneuerungen entgegenstehenden Altlastenbelastungen. Die daraus abzuleitenden Erkenntnisse sollen zeigen, wo planerische Massnahmen zu ergreifen sind, damit günstige Rahmenbedingungen für neue Nutzungen geschaffen werden, und wo eine Beschleunigung und Förderung mit öffentlichen Mitteln der Altlastensanierung Umnutzungen entscheidend beeinflussen.
Mise en oeuvre et application
(Allemand)
Die Studie beinhaltet eine Primärdatenbeschaffung mittels Fragebogen. Ausgehend von 850 Arealen konnten zu rund 270 Arealen Daten erhoben werden. Die Auswertungen zeigen, wo in der Schweiz sich ganz oder teilweise ungenutzte Industrieareale - Industriebrachen genannt - mit mehr als 10`000 Quadratmetern Fläche befinden.
Ein Fünftel der Areale ist bereits wieder durch Neu- und Umbauten genutzt. Vier Fünftel der Areale sind aber immer noch unternutzt. Das Lagepotential wird von einer Mehrheit der Besitzer als gut eingestuft. Die Altlasten sind kein unüberwindbares Hindernis für die Umnutzung und Wiederbebauung eines Areals. Die Chancen für eine Wiedernutzung könnten durch eine Anschubfinanzierung von planerischen Vorleistungen und Abklärungen zu den Altlasten wesentlich verbessert werden. Die Hilfestellungen von Seiten der Behörden sind als bescheiden beurteilt worden. Die in der Studie hochgerechneten noch umnutzbaren Brachflächen ergeben eine Fläche von rund 15.6 Millionen Quadratmetern, eine Fläche ähnlich gross wie diejenige der Stadt Genf.