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Research unit
FOAG
Project number
02.03
Project title
Entscheidungsunterstützende Systeme für die Ernährungssicherung der Schweiz

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project aims
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Transfer and application
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Knowlegde improvements / Publications
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Process / State of work
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)
Ernährungssicherung, entscheidungsunterstützende Systeme, wirtschaftliche Landesversorgung, Prognosesystem, Krisemanagement, Angebotslenkung
Key words
(English)
price formation, direct payments, prognosis system, agricultural policy, distributed decision support system
Short description
(German)
Optimierung der Angebotslenkungsinstrumente wie Inlandproduktion, Pflichtlager und Aussenhandel in Richtung einer ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln. Generieren von in sich konsistenten Variantenkalkulationen für die Entscheidungsträger.
Die per 31. Dezember 2001 verfügbaren Systeme (IS-LAG, DSS-ESSA, DSS-NARA) genügen bezüglich ihrer "lokalen" Problemlösungskapazität den aktuellen Anforderungen der Ernährungswirtschaft. Die Wissensbasis der Systeme ist den laufenden Veränderungen der Ernährungswirtschaft periodisch anzu passen. Für alle am Krisenmanagement Beteiligten, insbesondere für Mitglieder der Standby-Organistion, ist eine einfache und schnelle Verfügbarkeit von Informationen und Supportfunktionen einzurichten. Diese neue Entwicklungphase umfasst das Einbeziehen der Technologie der verteilten Systeme, der Internet-Technologie und der objektorientierten Programmierung.
Project aims
(German)
1. Der Einsatz der Instrumente der Ernähungssicherung ist für beliebige Situationen einer Nahrungsmittelversorgungskrise zu optimieren und zu koordinieren, um die Wirksamkeit der abzuleitenden Massnahmen zu steigern.
2. Die Entscheidungsträger sind zu unterstützen und das staaatliche Krisenmanagement ist zu erleichtern, zu beschleunigen und zu stärken.
3. Hinsichtlich einer optimalen, qualiltativen wie auch quantitativen Ausgestaltung der einzelnen Instrumente der Ernährungssicherung sind innert nützlicher Frist die geforderten Analysen, Simulationen und Plausibilitäts berechnungen zu erzeugen.
Transfer and application
(German)

Der Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeit lag in der Erschliessung von Methoden und Technologien, welche eine substantielle Zusammenarbeit der Fachexperten bei der Entscheidungsunterstützung ermöglichen. Hierbei wurden erhebliche Fortschritte gemacht.

Die grösste Herausforderung für die Experten und Entscheidungsberater während eines Krisenmanagements ist bekanntlich die Abschätzung und Beschreibung der Einwirkungen (Impacts) neu eingetretener, hypothetischer oder erwarteter Ereignisse auf alle Teile unseres Versorgungssystems.

Bei der diesbezüglichen Zusammenarbeit gibt es kreative Phasen bzw. Arbeiten, die sich im Voraus schlecht strukturieren lassen, und Arbeiten wie etwa die Spezifikation der Systemeingaben, die sich gut strukturieren lassen. Für beide Formen der Kooperation – kreative und strukturierte – wurden entsprechende Systeme entwickelt. In der Kooperations- und Kollaborationsplattform Groove Virtual Office kann synchron und asynchron[1] und auf Distanz an offenen, kreativen Aufgaben zusammengearbeitet werden. In DDSS-ESSA kann die Spezifikationsarbeit effektiv und effizient erledigt werden. Diese so genannte Spezifikation der „Umwelteinflüsse“, der veränderten Aufgaben, Zielsetzungen und Vorgaben (Vorwegentscheide) kann nunmehr baukastenartig vorgenommen werden, indem früher erarbeitete Spezifikationen wieder verwendet, ausgetauscht, modifiziert und mit Spezifikationen anderer Experten ausgetauscht und kombiniert werden können. Die Qualität der Spezifikationen kann bei gleichzeitiger Reduktion des Spezifikationsaufwands erheblich gesteigert werden. Die Versorgungssimulationen werden zuverlässiger (realitätsnäher). Das methodisch und technologisch grundlegende Problem, Spezifikationen auf mehreren Computern einzugeben, darzustellen und anzuwenden, wurde hervorragend gelöst. Der Austausch von formalisiertem Wissen zwischen Anwendern und Anwendungsfällen funktioniert auf allen Ebenen (Anwenderebene, Fachebene) bestens.

Die Kooperation wurde in den Anwenderseminaren 2006 ansatzmässig geübt. Hier stehen wir aber erst am Anfang! Die ICT-gestützte (virtuelle) Zusammenarbeit ist für die meisten Anwender Neuland und erfordert einen sukzessiven Verhaltens- bzw. Kulturwechsel in der Arbeitsmethodik. Der Anteil der On-line-Arbeit und der virtuellen Zusammenarbeit wird in den kommenden Jahren stetig zunehmen.



[1] Synchron steht für gleichzeitig. Unter asynchron versteht man eine zeitlich versetzte Zusammenarbeit, wobei die Unabhängigkeit jedes Teilnehmers von der gleichzeitigen Präsenz der anderen Teilnehmer im Vordergrund steht.

Knowlegde improvements / Publications
(German)
Datenbasen und Berechnungssysteme zum Krisenmanagement in der Ernährungssicherung werden laufend angepasst, optimiert und erweitert.
Knowlegde improvements / Publications
(English)
Securing the food supply for Switzerland: BWL disposes of different systems to evaluate situations, to support decisions about support- and demand-steering elements.
Process / State of work
(German)
Aktuelle Vertragsperiode des Projektes läuft bis Ende 2006.
Process / State of work
(English)
During of the project: from 2002 to 2006