Die Forderung nach einer Überwachung des ökologischen und chemischen Zustandes von Gewässern (siehe Gewässerschutzverordnung, 1998) erfordert die Entwicklung und Anwendung von effizienten, empfindlichen, kostengünstigen, aussagekräftigen und routinemässig einsetzbaren Analyseverfahren.
Die EAWAG hat ein neues Konzept für eine ökotoxikologische Fliessgewässerbeurteilung ausgearbeitet (
http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/de/fachgebiete/fg_gewaesser/gewaesserrubrik1/unterseite8/unterseite3/index.html). Die Kernidee des zweistufigen Konzeptes ist es, in einer ersten Stufe mit möglichst einfachen, kostengünstigen und schnellen Testverfahren eine grosse Anzahl von Wasserproben auf ihr Gefahrenpotential hin untersuchen zu können. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Wasser-proben auf alle heute relevanten toxischen Wirkmechanismen hin untersucht werden. Nur Wasserproben, die ein Gefahrenpotential aufzeigen, sollen in einer zweiten Stufe in umfangreicheren Langzeittests weiter untersucht werden.