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Research unit
SFOE
Project number
SI/501966
Project title
MISTEE – Motivations for Investment in Smart Technologies and Energy Efficiency

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Publications / Results
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Final report
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Inserted texts


CategoryText
Publications / Results
(English)
Zusätzlich zu Innovationen und damit verbundenen neuen Geschäftsmodellen im Energiebereich kommt es möglicherweise zu einem Paradigmenwechsel der Haushalte bei Investitionen in Energieeffizienz von Gebäuden und intelligente Technologien. Wir argumentieren, dass dieser Wandel in der Schweizer Energiepolitik angemessen berücksichtigt werden muss. Verschiedene Investitionsmöglichkeiten, insbesondere in erneuerbare Energien, die sowohl Eigentümern als auch Mietern zur Verfügung stehen, führen zu weiterem Abstimmungsbedarf bei Investitionsentscheidungen. Neue Investitionsmöglichkeiten erfordern eine angepasste Politik, weshalb es notwendig ist, die individuellen Investitionsmotive und -barrieren zu verstehen. Deshalb schlagen wir zwei Mikrobefragungen vor, um die Entscheidungsmechanismen und Motivationen für Haushalts-investitionen sowohl für Gebäudeeigentümer als auch für Mieter von Wohngebäuden zu untersuchen. Insbesondere untersuchen wir die Auswirkungen verschiedener Interessensabwägungen auf das Investitionsverhalten mehrerer Haushaltsgruppen. Wir wenden eine ‚stated-preferences-Methode‘ auf eine Stichprobe von Haushalten einschliesslich der Mieter an. Darüber hinaus verwenden wir den ‚revealed-preferences-Ansatz‘ für eine Stichprobe von Eigentümern, die von bestehenden Subventionen profitierten.
Related documents
Final report
(German)
Das Ziel dieses Projekts ist es, energiebezogene Investitionsentscheidungen im Gebäudebereich zu untersuchen. Es werden verschiedene Arten von potenziellen Investierende berücksichtigt: Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnungen, Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern und Nichtwohngebäuden sowie Mieter. Weiter wird eine Vielzahl von Energieinvestitionen berücksichtigt, die für Bewohner relevant sein können: Energieeffizienzmaßnahmen, wie z. B. Wärmedämmung und Renovation, sowie Investitionen in erneuerbare Energien, z.B. Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen. Um sowohl vergangene, bereits getroffene, als auch hypothetische, zukünftige Entscheidungen analysieren zu können, werden verschiedene Umfragen entworfen und durchgeführt. Getätigte Investitionen und die aktuelle Situation der Gebäudehülle und des Heizsystems werden für eine Stichprobe von über 10'000 Gebäuden aus 19 Schweizer Kantonen erhoben. Dies ergibt ein umfassendes Bild über die Entwicklung des Schweizer Gebäudeparks inkl. den installierten Heizungsanlagen sowie durchgeführten Renovations- und Erneuerungstätigkeiten an der Gebäudehülle. Weiter können anhand des erhobenen Datensatzes Erneuerungsraten bestimmt werden sowie die Entwicklung der Erneuerungstätigkeit sowie die Wahl des Heizsystems nach Kantonen, geografischen, gebäudespezifischen und eigentümerspezifischen Variablen unterschieden werden. Die Erneuerungsraten an der Gebäudehülle unterscheiden sich stark nach Bauteil, Bauperiode sowie sozio-ökonomischen Variablen des Eigentümers. Weiter weisen auch energiepolitische Massnahmen wie Fördermittel und die CO2-Abgabe einen positiven Effekt auf die Erneuerungsraten auf. Bei den Heizsystemen stellen wir insbesondere fest, dass die zeitliche Entwicklung zwischen den Kantonen und Gebäudetypen relativ ähnlich ist, da Ölheizungen in Neubauten allmählich durch Gasheizungen und in jüngerer Zeit durch Wärmepumpen ersetzt werden. Das Niveau der Heizsystemanteile unterscheidet sich jedoch erheblich zwischen den Kantonen und Gebäudetypen. Gebäude in Bergregionen sind immer noch häufig mit Ölheizungen ausgestattet, aber auch die Anteile von Wärmepumpen und Holzheizungen sind in diesen Regionen überdurchschnittlich hoch. Dies lässt sich durch das Fehlen einer netzgebundenen Energieinfrastruktur (Gas und Fernwärme) erklären. So könnten Gasheizungen, die allgemein als attraktive Alternative zu Heizöl angesehen werden, tatsächlich den Übergang zur Nutzung erneuerbarer Energie zum Heizen verlangsamen. Um die Motivationen für zukünftige Investitionen im Energiebereich zu untersuchen und die Präferenzen und Abwägungen zwischen den verschiedenen Investitionsoptionen zu analysieren, werden sogenannte Discrete-Choice-Experimente (DCE) durchgeführt. Dabei werden sowohl Eigentümer und Mieter, die bereits energiebezogene Investitionen getätigt haben, als auch solche, die (noch) nicht investiert haben, befragt. Dieser Ansatz ermöglicht es uns u.a., die Auswirkungen neuer Finanzierungsoptionen, wie z. B. Eigenverbrauchsgemeinschaften, und den Effekt der im DCE dargebotenen Informationen, beispielsweise über innovative politische Maßnahmen, zu untersuchen. Die Antwortstichprobe betrifft vor allem Eigentümer von Einfamilienhäusern und Wohnungen, Mieter, sowie einige private Eigentümer von Mehrfamilienhäusern. Bei Stockwerkeigentümern und Eigentümern von Einfamilienhäusern stellen wir fest, dass sie eher an erneuerbarer Energie und weniger an Energieeffizienz interessiert sind, wobei sich eine Präferenz für Photovoltaik zeigt. Gemeinschaftliche Investitionen, Eigenverbrauchsgemeinschaften und Crowd-Funding werden im Allgemeinen wenig geschätzt, was auf eine Präferenz für Investitionen von Einzelpersonen oder mit Miteigentümern im eigenen Gebäude, aber nicht in größeren Kreisen hindeutet. Bei Eigentümern von Einfamilienhäusern ist die Investitionsbereitschaft beträchtlich, nimmt aber mit der Zunahme der eingesparten Energie ab (marginale Abnahme des Nutzens). Dies bedeutet, dass diese Investierenden eher kleine als große Investitionsprojekte umsetzen, selbst wenn diese zu erheblichen Energieeinsparungen führen. Im zweiten Experiment untersuchen wir die Auswirkungen von gemachten Erfahrungen und die Komplexität von energiebezogenen Investitionen bei Gebäudeeigentümern. Einigen Befragte dieses Experiments erhalten hypothetische Informationen über einen sogenannten One-Stop-Shop, der durch die Übernahme aller wichtigen Verwaltungsformalitäten den Fördermittelantrag vereinfachen soll. Damit wird überprüft, inwiefern sich die Komplexität oder die Reduktion einer solchen auf die Investitionsentscheidungen auswirkt. Insgesamt zeigt diese Vereinfachungsmassnahme kaum Auswirkungen bei den Befragten, die noch keine Erfahrungen mit Fördermitteln gemacht haben. Allerdings zeigen die Befragten mit vorheriger Investitionserfahrung eine leicht höhere (aber statistisch signifikante) Neigung, unter einer vereinfachten Regelung (erneut) zu investieren. Interessanterweise scheint die Erfahrung nicht bei allen Investitionsarten den gleichen Effekt zu haben. Befragte mit Erfahrung mit Photovoltaik sind eher (im Vergleich zu denen ohne Erfahrung) bereit, eine neue Investition zu tätigen, während diejenigen mit Erfahrung mit Hüllendämmung keinen signifikanten Unterschied zu denen ohne Erfahrung aufweisen. Das letzte DCE widmet sich den Mietenden, die zwar die größte Bewohnergruppe in der Schweizer Bevölkerung darstellen, die aber aufgrund ihrer begrenzten Investitionsmöglichkeiten selten in Studien zu energiebezogenen Investitionen berücksichtigt werden. Durch aufkommende Investitionsmöglichkeiten (Crowd-Funding, Eigenverbrauchsgemeinschaften) wird es jedoch auch für Mietende einfacher zu investieren. Wie bereits die Eigentümer zeigen auch Mietende eine generelle Präferenz für erneuerbare Energie im Vergleich zu Energieeffizienzmaßnahmen. Auch sie zeigen eine deutliche Zurückhaltung gegenüber kollektiven Investitionen, obwohl dies angesichts ihrer Situation der einfachste Weg wäre, sich an energiebezogenen Investitionen zu beteiligen. Insgesamt scheinen sich die Präferenzen von Mietern und Eigentümern nicht grundlegend zu unterscheiden. Insgesamt ergänzen und verstärken sich unsere Ergebnisse aus den verschiedenen Analysen in einer Reihe von Punkten gegenseitig. Erstens zeigen persönliche Merkmale ähnliche Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen: Ein höheres Bildungsniveau erhöht tendenziell die Investitionswahrscheinlichkeit, möglicherweise aufgrund des oft damit einhergehenden höheren Einkommens, während sich das Alter negativ auswirkt, weil der kürzere Zeithorizont den Nutzen solcher Investition vermindert. Zweitens stellen wir fest, dass Subventionen sowohl in der Realität als auch in den Experimenten zu hohen Investitionsraten führen, was die entscheidende Rolle dieser Fördermaßnahmen als energiepolitische Instrumente unterstreicht. Obwohl wir in unseren Experimenten keine eindeutigen Auswirkungen der hypothetischen Informationen über Änderungen der politischen Maßnahmen identifizieren konnten, wird durch die Analyse der getätigten Investitionen klar, dass die Energiepreise und die CO2-Abgabe einen Effekt auf die Erneuerungstätigkeiten haben. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, jede Entscheidung in diesem Bereich sehr sorgfältig zu analysieren, bevor sie umgesetzt wird, da solche Maßnahmen langfristige Folgen haben können.
Final report
(English)
The objective of this project is to investigate energy-related investment decisions in residential buildings. Different types of potential investor categories are considered: owners of flat, single-family houses (SFH), multi-family houses (MFH), and non-residential buildings (NRB) as well as tenants. A range of energy-related investments is considered, both within energy efficiency, such as insulation or retrofits, and within renewable energy, such as solar panels or heat pumps. We design and implement a series of surveys, in order to collect both real decisions made in the past and stated decisions that would be made in hypothetical situations. Past investment decisions and current situation of building envelope and heating system are collected for a sample of more than 10’000 buildings from 19 Swiss cantons. This allows us to provide a global picture of the evolution of the buildings’ characteristics. We are also able to reveal how the renovation rates and the types of heating systems differ by cantons, geographical characteristics, building characteristics, and owner characteristics. The retrofit rates of the building envelope differ strongly by building element, construction period, and socio-economic characteristics of the owner. Furthermore, energy policy measures such as subsidies and the CO2 tax have a positive effect on the retrofit rates. With regard to heating systems, we note in particular that the development over time is relatively similar between cantons and building types, as oil heating systems in new buildings are gradually being replaced by gas heating systems and, more recently, by heat pumps. However, the absolute levels of the shares of heating system types differ substantially across cantons and building types. Interestingly, it appears that mountainous regions are still heavily equipped with heating oil systems but the shares of heat pumps and wood systems are also above average in these regions. This is explained by the missing grid-bound energy infrastructure (gas and district heating). Thus, gas systems, usually considered as an interesting option to replace heating oil, may in fact prevent a faster transition towards even better and more renewable systems. In order to investigate the motivations for energy-related investments and to analyse preferences and trade-offs between different categories of investments, we rely on discrete choice experiments (DCEs). DCEs belong to the stated preference approaches and offer the possibility to collect information from all residents, not only from those who already invested in energy-related improvements but also from those who have not (yet) invested. This approach also allows us to investigate the impact of new financing options, such as self-consumption communities, and other policy treatments. The main results of the project are based on single family house owners, flat owners and tenants; multi-family house owners are only marginally covered. For flat and SFH owners, we find a general preference for investing in renewable energy as opposed to energy efficiency, with PV standing out as a very attractive choice. Collective investments, selfconsumption communities, and crowd funding are generally disliked by investors, which reveals a preference for investing alone or with co-owners in one’s own building but not in larger circles. For SFH owners, the estimated willingness-to-invest is considerable but marginally decreasing with the level of energy saved, which implies that these investors might be reluctant to implement large investments even though they deliver large energy savings. In a second DCE targeting flat/SFH/MFH owners, we investigate the impact of the complexity of energy-related investments and of past experience with these investments. Some respondents to our DCE were offered the possibility to benefit from the support of a hypothetical one-stop shop that would simplify the subsidy application process by centralizing all relevant information and taking care of all the important paperwork. Overall, this simplifying device shows little effect for respondents who did not already experience subsidy application. However, respondents who do have prior investment experience show a slightly but significantly higher propensity to (re-)invest under the simplified regime. Interestingly, experience does not appear to have the same effect for all types of investments. Respondents with experience in PV are more likely (compared to those with no experience) to engage in another investment, whereas those with an experience in envelope insulation do not show any significant difference with those without experience. The last DCE is dedicated to tenants, which constitute the largest group of residents in the Swiss population but is usually discarded from studies on energy-related investment because of their limited possibilities. Considering the emerging forms of investment (crowd funding, self-consumption communities), it is nevertheless becoming possible to invest as a tenant. For this group, like for owners, we observe a general preference for renewable energy as opposed to energy efficiency. Yet, tenants also show a clear aversion against self-consumption communities and crowd investment, which would however constitute the easiest way to contribute to energy-related investments considering their situation. Overall, tenants’ and owners’ preferences therefore do not appear radically different. Overall, our results from the revealed and from the stated decisions complement and reinforce each other on a number of points. First, several personal characteristics are found to affect investment decisions similarly in both analyses: higher education tends to increase investment probabilities, possibly because of its positive impact on earnings, while age has a negative impact, certainly because time horizon is shorter for older people. Second, and unsurprisingly, we find that subsidies induce large investment rates both in reality and in choice experiments, emphasizing the crucial role of such support schemes in the energy transition. Finally, even though we were unable to identify clear impacts of policy treatments in the choice experiment, it seems clear from the real observations that the energy prices and the CO2 levy exert an influence on investment decisions. Higher energy prices and higher taxes lead to more retrofit, which underscores the need to analyze any decision in this area very carefully before implementing it as it may have long-run consequences.
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Final report
(French)
L’objectif de ce projet est d’étudier les décisions d’investissement liées à l’énergie dans les bâtiments résidentiels. Tous les types d’investisseurs potentiels sont pris en compte : les propriétaires d’appartements, de maisons individuelles et d’habitations multifamiliales, ainsi que les locataires. Une large palette d’investissements liés à l’énergie sont considérés, dans le domaine de l’efficacité énergétique, par exemple l’isolation et les rénovations, ou les énergies renouvelables, par exemple les panneaux solaires et les pompes à chaleur. Nous avons conçu et mis en oeuvre une série d’enquêtes, afin de recueillir à la fois les décisions réelles prises dans le passé et les décisions qui seraient prises dans des situations hypothétiques. Les décisions d’investissement passées et la situation actuelle de l’enveloppe du bâtiment et du système de chauffage sont collectées pour un échantillon de plus de 10’000 bâtiments provenant de 19 cantons suisses. Cela nous permet de fournir une image globale de l’évolution des caractéristiques des bâtiments. Nous sommes également capables de mesurer comment les taux de rénovation et les types de systèmes de chauffage diffèrent selon les cantons, les caractéristiques géographiques, les caractéristiques des bâtiments et les caractéristiques des propriétaires. Les taux de rénovation de l'enveloppe du bâtiment diffèrent fortement selon l'élément de construction, la période de construction et les caractéristiques socio-économiques du propriétaire. En outre, les mesures de politique énergétique telles que les subventions et la taxe sur le CO2 ont un effet positif sur les taux de rénovation. En ce qui concerne les systèmes de chauffage, on constate en particulier que l'évolution dans le temps est relativement similaire entre les cantons et les types de bâtiments, puisque les systèmes de chauffage au mazout dans les nouveaux bâtiments sont progressivement remplacés par des systèmes de chauffage au gaz et, plus récemment, par des pompes à chaleur. Cependant, les niveaux des proportions des types de systèmes de chauffage diffèrent considérablement selon les cantons et les types de bâtiments. Il est intéressant de noter que les régions montagneuses sont toujours fortement équipées de systèmes de chauffage au mazout, mais les parts des pompes à chaleur et des systèmes à bois sont également supérieures à la moyenne dans ces régions. Cela s’explique par l’absence d’infrastructures énergétiques liées au réseau (gaz et chauffage urbain). Ainsi, les systèmes au gaz, généralement considérés comme une solution intéressante pour remplacer le mazout, pourraient en fait ralentir la transition vers des systèmes encore meilleurs et plus renouvelables. Afin d’étudier les motivations à investir dans le domaine de l’énergie et analyser les préférences et les arbitrages entre les différentes catégories d’investissements, nous nous appuyons sur des expériences de choix discrets (DCE). Les DCE font partie des approches de préférences déclarées et offrent la possibilité de collecter des informations auprès de tous les résidents, non seulement auprès de ceux qui ont déjà investi dans des améliorations liées à l’énergie mais aussi auprès de ceux qui n’ont pas (encore) investi. Cette approche nous permet également d’étudier l’impact de nouvelles options de financement, telles que les communautés d’autoconsommation, et de divers traitements comprenant des politiques innovantes. Les principaux résultats du projet sont basés sur les propriétaires de maisons individuelles, les propriétaires d’appartements et les locataires ; les propriétaires d’habitations multifamiliales ne sont que marginalement représentés parmi les répondants. Pour les propriétaires d’appartements et de maisons individuelles, nous constatons une préférence générale à investir dans les énergies renouvelables plutôt que dans l’efficacité énergétique, le photovoltaïque apparaissant comme un choix privilégié. Les investissements collectifs, les communautés d’autoconsommation et le crowd-funding ne sont généralement pas appréciés des investisseurs, ce qui révèle une préférence pour l’investissement individuel ou avec des copropriétaires dans son propre immeuble, mais pas dans des cercles plus larges. Pour les propriétaires de maisons individuelles, la volonté d’investir est considérable, mais diminue légèrement avec la quantité d’énergie économisée, ce qui implique que ces investisseurs pourraient être réticents à mettre en oeuvre des investissements importants, même si ces projets permettent de réaliser des économies d’énergie importantes. Dans un second DCE ciblant également les mêmes groupes de propriétaires, nous étudions l’impact de la complexité des investissements liés à l’énergie et de l’expérience déjà accumulée avec de tels investissements. Certains répondants à notre DCE se sont vus offrir la possibilité de bénéficier du soutien d’un hypothétique guichet unique qui simplifierait le processus de demande de subvention en centralisant toutes les informations pertinentes et en se chargeant de toutes les formalités administratives importantes. Dans l’ensemble, ce dispositif de simplification a peu d’effet sur les répondants qui n’ont pas déjà fait l’expérience d’une demande de subvention. Cependant, les personnes interrogées qui ont une expérience préalable en matière d’investissement montrent une propension légèrement mais significativement plus élevée à (ré)investir sous un régime simplifié. Il est intéressant de noter que l’expérience ne semble pas avoir le même effet pour tous les types d’investissements. Les répondants ayant une expérience avec le photovoltaïque sont plus susceptibles (par rapport à ceux qui n’ont pas d’expérience) de s’engager dans un nouvel investissement, alors que ceux qui ont une expérience avec l’isolation de l’enveloppe ne montrent pas de différence significative par rapport à ceux qui n’ont pas d’expérience. Le dernier DCE est consacré aux locataires, qui constituent le plus grand groupe de résidents dans la population suisse mais qui sont généralement écartés des études sur les investissements liés à l’énergie en raison de leurs possibilités limitées à investir. Compte tenu des formes d’investissement émergentes (crowd-funding, communautés d’autoconsommation), il devient néanmoins possible d’investir en tant que locataire. Pour ce groupe, tout comme pour les propriétaires, on observe une préférence générale pour les énergies renouvelables par rapport à l’efficacité énergétique. Mais les locataires montrent également une nette aversion pour les communautés d’autoconsommation et l’investissement collectif, qui constitueraient pourtant le moyen le plus facile de contribuer aux investissements liés à l’énergie compte tenu de leur situation. Globalement, les préférences des locataires et des propriétaires ne semblent donc pas radicalement différentes. Dans l’ensemble, nos résultats issus des décisions révélées et des décisions déclarées se complètent et se renforcent mutuellement sur un certain nombre de points. Premièrement, plusieurs caractéristiques personnelles affectent les décisions d’investissement de manière similaire dans les deux analyses : un niveau d’éducation plus élevé tend à augmenter les probabilités d’investissement, peut-être en raison de son impact positif sur les revenus, tandis que l’âge a un impact négatif, certainement parce que l’horizon temporel sur lequel s’effectue un investissement est plus court pour les personnes plus âgées. Ensuite, et sans surprise, nous constatons que les subventions induisent des taux d’investissement importants, tant dans la réalité que dans les expériences, ce qui souligne le rôle crucial de ces dispositifs de soutien dans la transition énergétique. Enfin, même si nous n’avons pas été en mesure d’identifier des impacts clairs des traitements politiques dans nos expériences, il semble clair d’après les observations réelles que les prix de l’énergie et la taxe CO2 exercent une influence sur les décisions d’investissement. Des prix de l’énergie et des taxes plus élevés entraînent une augmentation des rénovations, ce qui souligne la nécessité d’analyser très soigneusement toute décision dans ce domaine avant de la mettre en oeuvre, de telles mesures pouvant avoir des conséquences à long terme.