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Project number   3.3.5
Research unit  ALP
Project title Haltung, Gesundheit und Produkte der Honigbienen
Project title in English Bee research

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project aims
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Transfer and application
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Knowlegde improvements / Publications
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Process / State of work
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Customers / Reporting
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Publications / Results
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(English)

beekeeping, honey bee, health, diseases, diagnoses, foulbrood, virus, varroa, treatment, honey, beeswax, quality, consultation

Short description
(German)

Die Gesundheit von Bienenvölkern wird gegenwärtig vor allem durch die Varroa (mit ihren Sekundärwirkungen, Viren) sowie durch die amerikanische und europäische Faulbrut bedroht. Die Praxis benötigt mittelfristig eine einfachere Bekämpfung der Varroamilben und eine sicherere und kostengünstigere Diagnostik und Bekämpfung der amerikanischen und europäischen Faulbrut. Praxistaugliche Diagnosemethoden müssen auch für Vireninfektionen bereitgestellt werden, um Antworten auf grundlegende epidemiologische Fragen zu erarbeiten.
Die Beurteilung der Qualität und die Typisierung von Honig ist bezüglich der botanischen Herkunft manchmal nicht mit ausreichender Sicherheit möglich. Deshalb sollen die Beurteilungsmethoden und die Kriterien für die Typisierung der schweizerischen Honige ergänzt und für Routineanwendung bereitgestellt werden. Als Basis dazu dienen die IR-Spektroskopie und die Analyse von Komponenten des Aromas.
Bienenprodukte können Rückstände von Pestiziden enthalten. Der Wert der Bienenprodukte für die Gesundheit wird dadurch gemindert. Als Herkünfte der unerwünschten Stoffe kommen vor allem die Bienenhaltung selber, aber auch die Landwirtschaft und weitere Quellen in Frage. Um die Lebensmittelqualität zu beurteilen, sind moderne Analysenmethoden für die Bestimmung der Rückstände von Fremdstoffen im Honig, Wachs und Propolis erforderlich.
Die Bienenhaltung wird in der Regel in der Freizeit betrieben, verlangt aber professionelle Fachkenntnisse. Diese werden den Imker/innen an den Aus- und Weiterbildungsanlässen sowie über die Fachpresse und das Internet vermittelt. Das sich laufend weiter entwickelnde Fachwissen in der Imkereibranche muss den Imker/innen möglichst ohne Verzug bekannt sein, damit sie sich vor Misserfolgen schützen können. Zudem verlangen weitere Kreise spezifische Auskünfte über Bienenhaltung und -produkte. Das Zentrum für Bienenforschung ist die einzige Stelle in der Schweiz, welche sich wissenschaftlich mit der praktischen Imkerei befasst und das verlangte Wissen zur Verfügung stellt.

Project aims
(German)

1. Gesunde, leistungsfähige Bienenvölker
Der imkerlichen Praxis stehen die nötigen Instrumente (betriebliche Techniken, Methoden, Präparate) für die Erkennung, Vorbeugung und Bekämpfung der wichtigsten Bienenkrankheiten zur Verfügung. Sie wendet diese Instrumente an.
a) Faulbrut, Sauerbrut, Bienenviren:
Es stehen moderne und sichere diagnostische Methoden zur Verfügung, die für die Früherkennung, für epidemiologische Abklärungen sowie für die Bekämpfung eingesetzt werden können. Das noch lückenhafte Wissen der Epidemiologie dieser Krankheiten soll verbessert werden.
b) Varroa:
Die heute verbreitet angewendete "Alternative Bekämpfung" soll noch weiter vereinfacht werden.
c) Kleiner Bienenkastenkäfer:
Die erforderlichen Massnahmen sind erarbeitet, um der Gefahr dieses Bienenschädlings, der möglicherweise in Zukunft in die Schweiz eingeschleppt wird, zu begegnen.
d) Wirkungen von speziellen Trachten auf den Gesundheitszustand der Bienen:
Die dringlichen offenen Fragen über schädliche Wirkungen von Sonnenblumen und anderen Trachten auf Bienen sind geklärt.
e) Mineralstoffbilanzen von Bienenvölkern:
Zu aktuellen Fragen über die Pollen- und Mineralstoffversorgung in Zusammenhang mit dem Zustand der Bienenvölker werden Antworten erarbeitet.
f) Genetische Diversität:
Die genetische Diversität der Honigbienen in der Schweiz ist untersucht und steht als Grundlagenwissen für die Zucht zur Verfügung.

2. Sichere und gesunde Bienenprodukte
Es stehen moderne anaytische Methoden und Fachwissen für die Beurteilung der Bienenprodukte auf Echtheit und Rückstandsfreiheit zur Verfügung.
3. Gut informierte Kunden (Beratung, Schulung, Expertentätigkeit)
Die Imkereibranche und weitere interessierte Kreise erhalten das benötigte Fachwissen. Sie setzen es richtig ein:
- Fachartikel, Vorträge, Kurse, Beiträge in öffentlichen Medien
- Präsentationen im Internet
- Stellungnahmen im Rahmen der amtlichen Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und Bienen-Heilmitteln
- Stellungnahmen für Behörden, Aemter, Instititute, Organisationen, Firmen

Transfer and application
(German)

Für spezifische Informationen kontaktieren Sie bitte die angegebene Person.

Transfer and application
(English)

For more detailed information please contact the person in charge of the project

Transfer and application
(French)

Pour des informations supplémentaires veuillez contacter la personne indiquée.

Transfer and application
(Italian)

Per ulteriori informazioni vogliate contattore il responsabile menzionato.

Knowlegde improvements / Publications
(German)

In allen zur Bearbeitung vorgesehenen fachlichen Themen existiert eine umfachreiche Fachliteratur, die laufend ergänzt und erneuert wird. Literaturabfragen auf der Datenbank des Zentrums für Bienenforschung sind jederzeit möglich.

Process / State of work
(German)

1. Gesunde, leistungsfähige Bienenvölker
a) Faulbrut, Sauerbrut, Bienenviren
- Es werden eine neue Diagnostikmethode (PCR) zur Früherkennung der Faulbrut entwickelt und Stämme von Paenibacillus larvae larvae in der Schweiz charakterisiert (Dissertation an der Universität Lausanne). Aktuelle epidemiologische Fragen in Zusammenhang mit der Vorbeugung und Sanierung von Seuchenherden werden abgeklärt. (J.-D. Charrière)
- Eine neue Diagnostikmethode zur Früherkennung der Sauerbrut wird entwickelt (Zusammenarbeit mit der Universität Uppsa) und zur Ablärung aktueller Fragen der Epidemiologie sowie der Vorbeugung und Sanierung von Seuchenherden eingesetzt. (A. Imdorf)
- Es wird ein neues Projekt eingeleitet für die Diagnostik von gefährlichen Bienenviren. Neue Diagnosemethoden werden entwickelt und für Serienanwendungen eingeführt. Sie dienen für die Untersuchung von aktuellen epidemiologischen Fragen. (P. Fluri)
b) Varroa
Es werden weitere ätherische Öle auf ihre Eignung als Wirkstoffe gegen Varroa untersucht und einfache Methoden für die Anwendung in der Praxis entwickelt. (A. Imdorf, ab 2005)
c) Kleiner Bienenkastenkäfer
Für den befürchteten neuen Schädlings wird ein externes Forschungsprojekt generiert, um der Praxis das erforderliche Wissen und eine einfache integrierte Bekämpfung zur Verfügung zu stellen. (A. Imdorf)
d) Wirkungen von speziellen Trachten auf den Gesundheitszustand der Bienen
Bei Sorten von Kulturpflanzen mit Verdacht auf Bienenschädigung (Sonnenblumen, Raps, Mais) werden die verantwortlichen Eigenschaften untersucht. Ev. ist ein externes Projekt zu generieren. (J.-D. Charrière)
e) Mineralstoffbilanzen von Bienenvölkern
Aus vorhandenen Daten über die Pollenversorgung, die Mineralstoffgehalte und die Volksentwicklung werden Bilanzen berechnet und aktuelle Fragen der Ernährung der Bienenvölker beantwortet. (A. Imdorf, 2004)
f) Genetische Diversität
Die Honigbienenpopulationen in der Schweiz werden mit Hilfe von molekulargenetischen Methoden auf ihre genetische Diversität und Rassenzugehörigkeit untersucht (Dissertation an der Universität Bern). (P. Fluri)

2. Sichere und gesunde Bienenprodukte
a) Bei Honigen mit spezifischen botanischen Herkünften aus der Schweiz werden charakteristische Aromakomponenten und andere Inhaltsstoffe chemisch identifiziert und Kriterien für die Typisierung entwickelt. Für die Routineuntersuchung von Honigen auf Inhaltstoffe wird eine schnelle Methode auf der Basis der IR-Spektroskopie entwickelt. (Dissertation an der ETHZ, K. Ruoff, S. Bogdanov)
b) Das rezyklierte Bienenwachs aus den Verarbeitungsbetrieben der Schweiz wird auf Rückstände von Akariziden und anderen Fremdstoffen untersucht (Langzeit-Monitoring). (S. Bogdanov)
c) Die Analysemethoden für Rückstande von p-Dichlorbenzol und Akariziden in Bienenwachs und Propolis werden verbessert. (S. Bogdanov)
d) Die Quellen von Antibiotika aus der Landwirtschaft, die zu Kontaminationen des Honigs führen, werden untersucht. Es wird eine drittfinanzierte Studie generiert. (S. Bogdanov)

3. Gut informierte Kunden (Beratung, Schulung, Expertentätigkeit)
Die Imkerschaft erhält die nötigen fachlichen Informationen auf den für sie wichtigen Kanälen: Kurse, Vorträge, Artikel in Printmedien, Internet-Homepage.
Im Rahmen der amtlichen Zulassungsgesuche für Pflanzenschutzmittel und für Bienenheilmittel werden die Fragen der Bienenverträglichkeit bzw. Wirkungen und Nebenwirkungen beurteilt.
Behörden, Aemter, Institute, Organisationen, Firmen, Medien und Konsumenten erhalten die gewünschten fachlichen Auskünfte und werden auch aktiv mit Informationen bedient.

Customers / Reporting
(German)

Produzenten: Imkerinnen und Imker, Imkerorganisationen CH und international
Behörden, Verwaltung: BLW, BVET, BAG, IKS, BUWAL, kant. Veterinär- und Lebensmittelbehörden
Agroindustrie, Tierarzneimittelbranche, Imkereibedarf: Firmen für Produktion und Handel mit Pflanzenschutzmitteln, Bienenheilmitteln und Imkereigeräten
Andere Kooperationspartner: Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsschulen, Forschungsanstalten, FIBL
Internationale Kooperationspartner: Organisationen der EU, ausländische Forschungsinstitute
Konsumenten: Konsumenten der Bienenprodukte, Öffentlichkeit, Medien
Landwirtschaftliche Organisationen: Bio-Suisse, Schweiz. Bauernverband, Obstbauverbände
Lebensmittelbranche: Firmen für Handel und Verarbeitung von Bienenprodukten

Publications / Results
(German)

Für spezifische Informationen kontaktieren Sie bitte die angegebene Person.

Publications / Results
(English)

For more detailed information please contact the person in charge of the project

Publications / Results
(French)

Pour des informations supplémentaires veuillez contacter la personne indiquée.

Publications / Results
(Italian)

Per ulteriori informazioni vogliate contattore il responsabile menzionato.